Die Entstehung der Webtechnik
Als Liebhaberin der Handarbeit vor allem was das Stricken betrifft, fielen meine Gedanken des Öfteren auf die Frage, wie Wolle entstanden ist und habe später meine Hobbys um das Spinnen erweitert, was mich irgendwie nicht forderte, denn ich wollte ja auch ein sinnvolleres Endprodukt fertigen. Beim Spinnen kam am Ende immer das Gleiche heraus und so erweiterte ich meine handwerklichen Hobbys mit dem Weben und daran bin ich bis heute sozusagen kleben geblieben.

Die Webtechnik ist ein uraltes Handwerk, das mich fasziniert, außerdem macht sie unendlich viel Spaß.
Über das Entstehungsland der Webtechnik scheiden sich die Geister, nicht aber bei der Frage nach der eigentlichen Entstehung der Webtechnik.
Weben bedeutet, dass mehrere Garne oder Fäden so ineinander gekreuzt werden, dass eine textile Fläche entsteht und sein Urhandwerk war das Flechten, beziehungsweise die Korbflechterei.
Es hat allerdings sehr lange gedauert bis man vom Hölzchen aufs Stöckchen kam, also von der Flechterei zum Weben. Das lag am Material, denn flexible Garne, Fäden oder Wolle mussten erst einmal erfunden werden, bevor man auf die Idee kam, diese Materialien dermaßen zu verbinden, dass man Teppiche und Kleidungen daraus fertigen konnte.
Diese Materialien wie Baumwolle oder Schafswolle, die uns die Natur schenkte, haben wir irgendwann zur Verarbeitung von Garnen entdeckt, indem wir sie zu endlosen Fasern durch das Spinnen in die Länge zogen. Und dann kam die Zeit für das Entstehen des Webens mit dem unterstützenden Webstuhl oder Webhandgerät.