Montag, 6. Februar 2012
Zimmerdekoration: aus trist mach freundlich
Ein frisch wirkendes Zimmer wirkt sich positiv auf das Gemüt aus und ist oft schon mit wenigen Handgriffen zu bewerkstelligen. Ein Wochenende Zeit und ein Eimer Farbe können bereits Wunder bewirken, denn oftmals liegt einer tristen Wirkung, einfach nur Chaos, Unordnung und dunkle, miteinander nicht vereinbare Farben zu Grunde.

Der Quell der Tristesse ist meistens das Chaos, daher empfiehlt es sich vor der Raumerneuerung auszumisten und Aufzuräumen. Die Methode alles, was innerhalb von einem Jahr nicht verwendet wurde - hilft nicht nur beim Aussortieren von Kleidung, sondern auch beim Ausmisten von Alltagsgegenständen. Weniger Ballast schafft mehr Raum für eine freundliche Zimmergestaltung.

Einheitliche und thematische Räume wirken freundlicher und ruhiger. Wohnaccessoires geben dem Raum eine persönliche Note ohne beschwerend oder unordentlich zu wirken. Was mögen Sie am liebsten und was können Sie mit bereits Vorhandenem einrichten? Ist es Antik, Mediterran oder Pop Art? Oder haben Sie Lieblingsfarben, die einen einheitlichen Rahmen schaffen. Weiß ist dabei immer gut geeignet. Vielleicht können Sie Ihre alten Möbel nicht mehr sehen, ein kleiner Anstrich kann dabei Wunder bewirken und schont dabei sogar noch den Geldbeutel. Die Wandfarbe oder Bilder können ebenso verbindende Elemente darstellen wie Textilien, vielleicht reichen ja bereits neue Gardinen, um Ihrem Reich neuen Schwung zu geben.

Gehen Sie in Ihrer Wohnung ganz systematisch vor. Machen Sie sich eine Liste, worauf Sie alles achten müssen, um von der Zahl an Aufgaben nicht gleich erschlagen zu werden.



Freitag, 3. Februar 2012
Vom Schaf zur Wolle
Endlich hatte meine kleine Tochter Herbstferien und meinen Urlaub hatte ich auch dazu passend legen können. Also hatten wir ca. zwei Wochen Zeit, den Sommer ohne Arbeit beziehungsweise Schule zu genießen. Ein Punkt lag meiner Tochter besonders am Herzen. Ich hatte ihr und zwei ihrer Freundinnen versprochen, dass wir eine Schafherde besuchen würden, da die Kinder in der Schule die Herstellung von Wolle durchnehmen würden. Also fuhren wir raus auf die Felder, um uns mit einem bekannten Schäfer aus der Umgebung zu treffen. Die Kinder konnten es sichtbar kaum erwarten und als dann die Schafe zu sehen waren, waren die Drei nicht mehr zu halten.

Ich hatte mich vor dem Besuch auf der Weide bereits telefonisch mit besagtem Schäfer in Verbindung gesetzt und so war er nicht verwundert als die drei Mädchen strahlend auf die Schafe zuliefen. Aber neben dem Hinterherrennen und Streicheln der Schafe haben wir auch einiges gelernt. So werden die Schafe ein mal im Jahr komplett geschoren, sodass ein sogenanntes Vlies entsteht. Dieses große Stück wird gewaschen und auf seine Qualität überprüft. Ist dieser Test bestanden wird das Ganze zu einem groben Band gefertigt, welches nach erneuter Reinigung zu feineren Faserbändern verarbeitet wird. In der Spinnerei entsteht dann je nach Verarbeitung entweder Garn oder Wolle. Ein schöner Ausflug kann also auch wissenswert sein.



Mittwoch, 1. Februar 2012
Die Entstehung der Webtechnik
Als Liebhaberin der Handarbeit vor allem was das Stricken betrifft, fielen meine Gedanken des Öfteren auf die Frage, wie Wolle entstanden ist und habe später meine Hobbys um das Spinnen erweitert, was mich irgendwie nicht forderte, denn ich wollte ja auch ein sinnvolleres Endprodukt fertigen. Beim Spinnen kam am Ende immer das Gleiche heraus und so erweiterte ich meine handwerklichen Hobbys mit dem Weben und daran bin ich bis heute sozusagen kleben geblieben.

Die Webtechnik ist ein uraltes Handwerk, das mich fasziniert, außerdem macht sie unendlich viel Spaß.
Über das Entstehungsland der Webtechnik scheiden sich die Geister, nicht aber bei der Frage nach der eigentlichen Entstehung der Webtechnik.
Weben bedeutet, dass mehrere Garne oder Fäden so ineinander gekreuzt werden, dass eine textile Fläche entsteht und sein Urhandwerk war das Flechten, beziehungsweise die Korbflechterei.
Es hat allerdings sehr lange gedauert bis man vom Hölzchen aufs Stöckchen kam, also von der Flechterei zum Weben. Das lag am Material, denn flexible Garne, Fäden oder Wolle mussten erst einmal erfunden werden, bevor man auf die Idee kam, diese Materialien dermaßen zu verbinden, dass man Teppiche und Kleidungen daraus fertigen konnte.
Diese Materialien wie Baumwolle oder Schafswolle, die uns die Natur schenkte, haben wir irgendwann zur Verarbeitung von Garnen entdeckt, indem wir sie zu endlosen Fasern durch das Spinnen in die Länge zogen. Und dann kam die Zeit für das Entstehen des Webens mit dem unterstützenden Webstuhl oder Webhandgerät.